Karl und Erna, unsere neuen Gäste – mit Kindern das Gärtnern lernen

Mit „Karl“ und „Erna“ habe ich mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Schon immer wollte ich eigene Erdbeeren essen können – wie in meiner Kindheit – und Kapuzinerkresse finde ich einfach wunderschön (besonders als Tellerdeko zu einem liebevoll gekochten Gericht). Warum ich mir diesen Wunsch erst jetzt, mit Mitte 30 erfülle? Irgendwie kam immer etwas dazwischen und schon war die Jahreszeit vorbei.

Wichtig waren mir aber zwei Dinge:

Ich wollte hochwertige Pflanzensamen UND es muss eine Anleitung dabei sein….  😉 Ein wirkliches „Garten-Genie“ bin ich nämlich nicht. Jedes Jahr versuche ich mich an Küchenkräutern, deren Samen ich irgendwo als Giveaway bekommen habe … geworden ist daraus bisher nix. Im tollen Onlineshop von „margreblue“ bin ich dann fündig geworden (habe alles selbst bezahlt, nix gesponsert, aber für den Fall der Fälle: WERBUNG).

Warum das Ganze?

Zwar wurde ich auf dem Lande geboren und durfte dort 9 wundervolle Kinderjahre verbringen… doch die darauf folgenden Jahre in verschiedenen Großstädten haben das mühselig von meinem Vater bei mir angezüchtete botanische Wissen vernichtet. Heute habe ich selbst eine kleine Tochter. Zusammen mit Ihr lerne ich nun wieder das „Garteln“. Heute mit mehr Ruhe und Geduld als damals aber mir geht es auch gar nicht wirklich darum, ein Gartenprofi zu werden. Vielmehr ist es mir wichtig, dass meine Kleine von Beginn an lernt, woher ihre Lebensmittel kommen. Dass alles seine Zeit braucht um zu wachsen und wir darin eine wundervolle Aufgabe finden können.

In Zeiten der Milch aus Tetrapacks, Obst- und Gemüse in Plastikschalen oder geschälten Kartoffeln im Glas wünsche ich mir wieder mehr Bezug zur wahren Herkunft der Lebensmittel. Wie wohl die meisten Kinder, interessiert sich derzeit meine kleine Dame für alles, was Mama und Papa so tun. Das Leben und Arbeiten in der Natur bildet da keine Ausnahme. Mit Begeisterung wird der Hühnerstall geöffnet, Blümchen gepflanzt und das Dammwild gefüttert. Was mir fehlte, war der Bezug zu unseren Lebensmitteln.

Was ich nun gekauft habe

Wir starten also nun mit „Karl“ (=Kapuzienerkresse) und „Erna“ (=Erdbeere) in wundervollen Kork-Töpfen von margreblue. „Unsere Bio-Kräuter sind von sorgfältig ausgesuchter Bio-Qualität und garantieren Ihnen eine ebenso qualitativ hochwertige Ernte.“ so heißt es auf der Homepage. Die Korktöpfchen sind hübsch und nachhaltig.

Kosten: 21,40 € pro Topf (zzgl. Versand) . Inhalt: Topf aus Kork, Blähton, Samen, Substrat UND eine Beschreibung. Der Samen reicht locker für eine zweite Bepflanzung.

Fazit

Ich bin gespannt, ob wir mit unserem „Mini-Garten“ auf der Fensterbank Erfolg haben. Spaß hat es bereits jetzt gemacht und meine kleine Dame scheint ganz vernarrt in die Kork-Blumentöpfe 😉 Es ist wundervoll ein gemeinsames „Projekt“ zu haben. Sollte mein kleiner Schatz nach ihrer Mutter kommen, wird sie sich bald für andere Dinge interessieren, als für Blumen, Bäume und Sträucher … dann wird das so sein und es wird gut werden. Aber der Grundstein wurde gelegt und irgendetwas bleibt immer hängen … und wenn es eben erst wieder mit Mitte 30 zum Vorschein kommt.